Gespräch mit dem Pastor Markus Orth der Freien evangelischen Gemeinde Friedberg

Pastor Markus Orth von der Freien evangelischen Gemeinde (FeG) Friedberg teilt in diesem Video seine Sicht auf den Tod und die Trauer.

Für die FeG stellt Jesus Christus den Mittelpunkt ihres Glaubens dar. Mehr Informationen zur Gemeinde finden sich hier.

Sein persönlicher Weg führte Markus Orth über ein Theologiestudium in Ewersbach, das Vikariat in Brüssel und eine Zeit in Mali (Westafrika), wo er die malische protestantische Kirche unterstützte, nach Friedberg. Dort ist er seit 2002 als Pastor in der FeG tätig.

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Silke Szymura im Gespräch mit der alternativen Bestatterin Angela Fournes

Angela Fournes ist gebürtige US-Amerikanerin. Aufgewachsen in Mexiko durfte sie sehr früh einen ganz natürlichen Umgang mit dem Tod lernen.
Noch in jungen Jahren erlebte sie den Tod ihres Vaters in den USA sowie den ihrer Mutter in der Schweiz und Deutschland.
Mit 20 Jahren Vollwaisin entdeckte Angela Fournes in dieser Zeit ihren Bezug und ihre Nähe zur Anthroposophie.

Sie studierte Sprachen, lernte am Priesterseminar der Christengemeinschaft und absolvierte eine Heilpraktiker-Ausbildung. Später ließ sie sich ebenfalls zur Sterbebegleiterin ausbilden.

Seit 2007 ist sie schließlich in Berlin mit ihrem eigenem Bestattungsunternehmen angekommen. Seit 2013 bietet sie zudem das erste Café Tod Berlin an und feiert in diesem Rahmen einmal jährlich das mexikanische Totenfest.

Der Tod ist für Angela Fournes das Natürlichste der Welt und es ist ihr ein Anliegen, dem Tod seine menschliche Seite zurückzugeben. Als Bestatterin sieht sie es als ihre Aufgabe, den Menschen einen würdigen Abschied zu ermöglichen.

Im zweiten Teil des Gesprächs erzählt sie vom mexikanischen Totenfest und teilt weitere faszinierende Geschichten aus ihrer Arbeit und ihrem Leben mit dem Tod.

Weiterführende Links:

Angela Fournes Bestattung

Das erste Café Tod Berlin

Death Cafés weltweit

Anleitung für ein eigenes Death Café

Buch “Den Tod muss man leben”

Buch- / Filmempfehlungen aus dem Gespräch:
Buch “Willkommen und Lebewohl: Eine Liebeserklärung an mein Sternenkind” von Beatrice von Moreau

Film “Berührt” von George Inci

Buch “Der Tod des Iwan Iljitsch” – Leo N Tolstoi

Film “Coco – Lebendiger als das Leben” (Disney)

Silke Szymura im Gespräch mit dem ev. Pfarrer Herbert Lüdtke

Herbert Lüdtke ist seit 31 Jahren Pfarrer in der evangelischen St. Georgsgemeinde in Steinbach (Ts).

Im Interview spricht er über die Bilder, die wir Menschen uns vom Tod machen, und was geschieht, wenn wir den Tod wie einen Spiegel betrachten, in dem wir uns erkennen können. Wir reden über Gott, welche Rolle der Glaube an ihn in der Trauer spielen könnte und darüber, dass wir eigentlich nichts wissen. Ein ehrliches, persönliches, echtes Gespräch.

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Silke Szymura im Gespräch mit Narayani Frei

Narayani Frei ist Sternenkind-Botschafterin und begleitet Frauen in Schwangerschaften und insbesondere nach dem Verlust eines Kindes in dieser Zeit. Sie ist selbst Mutter von fünf Kindern, zwei davon Sternenkinder. Ihr fünftes Kind, Maximilian, hat Narayani kurz vor Ende des 9. Monats tot geboren.

In unserem Gespräch erzählt sie von Maximilians Geburt und der Heilung, die sie durch ihn erfahren darf. Heilung ihrer ersten, traumatischen Geburts- und Missbrauchserfahrung. Wir sprechen über Gefühle in der Trauer, darüber, dass alles genau so sein darf wie es ist. Geburt und Tod liegen in Narayanis Geschichte besonders nah beieinander, verschmelzen zu einem.

Du findest Narayani auf Facebook.

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Warum lächeln einige Verstorbene?

Dieses Video ist auf eine spannende Frage hin, die uns gestellt wurde, entstanden:

„Wie kann es sein, dass ein Mensch, der gestorben ist, zwar erschöpft, aber friedlich aussieht; jedoch nach noch einer Nacht zuhause am nächsten Morgen lächelt?“

Wir sprechen über unsere Erfahrung mit verstorbenen Menschen und wie sich der Gesichtsausdruck in der Zeit nach dem Tod ganz häufig noch einmal verändert. Eine endgültige Antwort warum das so ist, haben wir allerdings auch nicht. Was meint ihr? Habt ihr es schon einmal erlebt und wie erklärt ihr euch dieses Phänomen? Schreibt uns gerne in den Kommentaren und stellt gerne auch eure Fragen, auf die euch Antworten von uns wünscht.

Kommt gerne dazu auch in unsere Facebook-Gruppe.

Silke Szymura im Gespräch mit Alicia Kusumitra

Alicia Kusumitra ist Maya-Priesterin, spirituelle Geburtshelferin und 7-fache Mutter. Fünf Jahre lang lebte sie im Hochland von Guatemala und wurde von den dortigen Maya-Ältesten in das alte Wissen eingeweiht. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Mexiko, unterstützt Menschen dabei, ihre Bestimmung zu leben und begleitet Frauen in ihre weibliche Kraft.

Sie spricht mit uns über die Sicht der Maya auf den Tod und das Leben. Der Tod gehört für die Maya genauso dazu wie die Geburt. Geburt und Tod sind zwei Seiten der gleichen Medaille. Alicia erzählt davon, welche Bedeutung die Ahnen aus Sicht der Maya haben, spricht über den Dia de los Muertos in Mexiko, über unsere Bestimmung im Leben und teilt ihre ganz persönliche Erfahrung nach dem Tod ihres Vaters.

Mehr über Alicia findet ihr auf ihrer Webseite.

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